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Manne Lucha und Andrea Rehm als Landtagskandidaten nominiert

Blitzlichtgewitter nach der Nominierung mit Michael Ecker, Andrea Rehm, Agnieszka Malczak und Manne Lucha (v.l., Foto: Dominik Lucha)
Trotz der schwülwarmen Temperaturen am Donnerstag Abend gut besucht war die Nominierungsversammlung der Grünen im Wahlkreis 69 Ravensburg; es war kaum mehr ein freier Stuhl im Saal des Gasthofs "Storchen" übrig.
Agnieszka Malczak, die nun seit 9 Monaten für Ravensburg im Bundestag sitzt, hielt eine engagierte Rede zur Einführung, bevor Michael Ecker als Versammlungsleiter die Formalia des Nominierungsverfahrens erklärte. Die Stimmberechtigung der Mitglieder war schon beim Einlaß geprüft worden; immerhin ein Viertel der Anwesenden waren "Gäste".
Bereits im Vorfeld hatte sich Manfred "Manne" Lucha aus Ravensburg um die Nominierung als Wahlkreiskandidat beworben, Andrea Rehm aus Tettnang als Ersatzkandidatin. Dabei blieb es auch, als der Versammlungsleiter nach weiteren Bewerbungen fragte. Manne Lucha nutzte die ihm zur Vorstellung gewährten 10 Minuten mit einer sehr engagierten politischen Rede bis zur letzten Sekunde aus; großen Beifall fand seine Attacke auf die Atompolitik von Ministerprasident Mappus.
Die Ansprache der Architektin und Sängerin Andrea Rehm bildete dazu einen vergleichsweise ruhigen Kontrapunkt mit dem Kernsatz: "Ich will niemanden in die Pfanne hauen, sondern ich will mit meinen Argumenten überzeugen und die Menschen gewinnen."
Offensichtlich überzeugten beide Vorstellungen das Publikum gleichermaßen, denn als es zur Wahl kam, gab es für beide bis auf jeweils eine Enthaltung nur Zustimmung: Manne Lucha wurde mit 28 von 29 abgegebenen Stimmen zum Wahlkreiskandidaten, Andrea Rehm mit dem gleichen Ergebnis zur Ersatzkandidatin gewählt.











