aktuell
05.09.2010Laufzeitverlängerung ist eine Kampfansage
Grüne rufen auf zum "Heißen Herbst" gegen Atomkraft: Schwarz-Gelb bürdet den nächsten Generationen immer mehr strahlenden Müll auf, ohne ein sicheres ...
05.09.2010Raus aus Stuttgart 21!
Gemeinsame Erklärung der Landesvorsitzenden Silke Krebs und des Fraktionsvorsitzenden Winfried Kretschmann
03.09.2010Bahnhofsbegehungen
Während hier im Oberland die Bahnhöfe verfallen und notwendige Wartungsmaßnahmen auf die lange Bank geschoben werden, sollen für das ...
02.09.2010Grüne in BaWü gleichauf mit SPD
Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des "stern" würden die Grünen 24% erreichen, wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl. Bundesweit kämen die Grünen ...
Studie: Erhebliche Mängel bei Stuttgart 21
In einer Vorabmeldung der Zeitschrift "stern" wurden am 7. Juli 2010 Auszüge aus einem vor zwei Jahren von der Landesregierung in Auftrag gegebenen und seitdem unter Verschluss gehaltenen Gutachten des renommierten Züricher Verkehrsplanungsinstituts SMA veröffentlicht.
Die Gutachter erwarten von S21 erhebliche Infrastrukturengpässe sowie "Konflikte zwischen Hauptbahnhof und Flughafen mit dem Regionalverkehr". Das ganze Konzept sei "nicht kompatibel mit den angenommenen Fernverkehrszügen in Stuttgart". Fahrzeitverlängerungen seien wahrscheinlich. Außerdem monieren die Gutachter ein "hohes Stabilitätsrisiko", eine "knapp dimensionierte Infrastuktur" und stellen laut "stern" fest: "Gestaltung des Fahrplans nur in geringem Maße möglich".
Das baden-württembergische Verkehrsministerium hat den Bericht umgehend zurückgewiesen: Das Gutachten sei nicht neu und habe im Übrigen nur dazu gedient, frühzeitig etwaige Schwierigkeiten bei der Betriebskonzeption aufzuzeigen und zu lösen.
Allerdings haben seit Erstellung des Gutachtens - soweit der Öffentlichkeit bekannt - keine größeren Anpassungen der Planung stattgefunden, die der Lösung der im Gutachten genannten Mängel dienen könnten. Aus der Stellungnahme läßt sich daher der Rückschluß ziehen, dass die im Gutachten festgestellten strukturellen und planerischen Mängel offenbar allein durch Fahrplananpassungen bewältigt werden sollen - kein sehr zukunftsfähiger Ansatz, zumal das Gutachten, soweit bisher bekannt, genau diese Möglichkeit aufgrund der zu knapp dimensionierten Infrastruktur eigentlich als nicht erfolgsversprechend ausschließt.
Die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen haben die Landesregierung daher nun aufgefordert, das komplette Gutachten offen zu legen.












